
Filmprogramm mit zwei Kurzfilmen, anschl. Podiumsdiskussion mit Ceren Türkmen, Sarah-Lee Heinrich, Mario Candeias und Monika Klengel
Was ist das für eine Gesellschaft heute? Was sagt #5JahreNachHanau über den Zustand des "demokratischen Westens" – jenes politische und kulturelle Selbstverständnis, das jahrzehntelang als stabil galt? Ist bereits der Übergang, in dem autoritäre und faschistoide Dynamiken normalisiert werden? Wie ist das gekommen? Was bedeutet das für progressive Akteurinnen und Akteure, deren Arbeit jetzt massiv attackiert wird? Unter dem Titel "Fünf Jahre nach Hanau – Das Ende des Westens, wie wir ihn kannten?" diskutiert die Soziologin Ceren Türkmen im Anschluss an die Kurzfilme "Tiefenschärfe" und "Dunkelfeld" mit Sarah-Lee Heinrich, Mario Candeias und Monika Klengel. Es geht um Bruchstellen, rechts-autoritäre Verschiebungen, sozialen Antifaschismus, Entdemokratisierungsprozesse, politisch-kulturelle Räume und die Frage, wie Handlungsfähigkeit unter diesen Bedingungen neu bestimmt werden kann.
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